Über die Pöringer Gruppe
Wer ist die Pöringer Gruppe?
Der Wasserzweckverband zur Wasserversorgung der Pöringer Gruppe, oder kurz nur Pöringer Gruppe, ist ein kommunaler Zweckverband, der aus den vier Gemeinden Penzing, Pürgen, Schwifting und Weil besteht. Aufgabe ist die Versorgung der Gemeinden mit Trinkwasser. Dieses wird durch eigene Brunnen im Landkreis gewonnen und zu den Gemeinden gefördert. Der Zweckverband versorgt damit über 11.000 Einwohner mit Trinkwasser.
Unsere Vorsitzenden
Wilfried Lechler
1. Vorsitzender
Bürgermeister der Gemeinde Pürgen
Christian Bolz
stellvertretender Vorsitzender
Bürgermeister der Gemeinde Weil
Peter Hammer
stellvertretender Vorsitzender
Bürgermeister der Gemeinde Penzing
Unser Team
Die Pöringer Gruppe beschäftigt zwei Verwaltungsfachkräfte und zwei Wasserfachkräfte.
Organe der Pöringer Gruppe
Verbandsvorsitz
Herr Wilfried Lechler
Bürgermeister der Gemeinde Pürgen
Dieser wird von der Verbandsversammlung gewählt.
Verbandsversammlung
Hier sind alle vier Gemeinden mit ihren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Gemeinderätinnen und Gemeinderäten vertreten und bilden das höchste Gremium der Pöringer Gruppe.
Verwaltung und Mitarbeiter
Die Verwaltung der Pöringer Gruppe wird von der Gemeinde Penzing gestellt. Außerdem hat die Pöringer Gruppe zwei Angestellte, die sich um die anfallenden Aufgaben an der Infrastruktur kümmern.
Mitglieder der Pöringer Gruppe
Gemeinde Penzing
Gemeinde Pürgen
Gemeinde Weil
Gemeinde Schwifting
Die Historie der Pöringer Gruppe
Mitbegründer der Pöringer Gruppe, August Adam (1911)
Die Anfänge mit Weitblick (1911 – 1937)
Alles begann 1911, als sich zehn Gemeinden zusammenschlossen, um eine stabile und sichere Versorgung für alle zu schaffen. Mit den Quellen beim Schloss Pöring, einer Pumpstation und einem Hochbehälter wurde die Lebensader für unsere Region geschaffen – eine technische Meisterleistung für die damalige Zeit.
Durch die Gebietsreform in dern 1970er Jahren wurden die Gemeinden zu den aktuellen Mitgliedern Pürgen, Schwifting, Penzing und Weil zusammengefasst.
Stetiges Wachstum mit vorausschauenden Investitionen (1937 – 1965)
Im Wandel der Zeit sind wir stetig gewachsen und haben uns den Herausforderungen gestellt. Ob durch den Bau eines ersten Tiefbrunnens 1937, um den gestiegenen Wasserbedarf zu decken, oder die umfassende Modernisierung unserer Anlagen ab 1961 – wir haben kontinuierlich in die Zukunft investiert.
Meilensteine wie der Bau unseres 1.000-Kubikmeter-Hochbehälters (1965), die Erschließung mehrerer Tiefbrunnen und die Einrichtung von Verbundleitungen mit Partnern garantieren heute höchste Versorgungssicherheit.
Steuerungsinstrumente für Wasserinfrastruktur
Schild am Wasserschutzgebiet Teufelsküche
Verantwortung für die Zukunft (1965 – 2001)
Unsere Verantwortung geht über die reine Technik hinaus. Mit der Ausweisung eines großen Wasserschutzgebietes (gültig seit 2001) stellen wir die herausragende Qualität unseres Trinkwassers für kommende Generationen sicher.
Beispielweise im Trinkwasserschutzgebiet „Teufelsküche“ arbeiten Landwirte freiwillig besonders schonend – mit weniger Dünger und speziellen Pflanzenfolgen. Dabei werden Sie vom Wasserversorger unterstützt. Das Ergebnis: Der Nitratwert im Wasser liegt nur halb so hoch wie von der EU erlaubt! (Stand: 2024)
Diese Kooperation zum Trinkwasserschutz wird von der Pöringer Gruppe kontinuierlich weiter gestaltet und mit den Landwirten gemeinsam verhandelt.
Wassernetz erweitern und Resilienz stärken
(2001 – heute)
Durch einen Investitionsschub seit dem Jahr 2022 wird das Wassernetz der Pöringer Gruppe durch unterschiedliche Baumaßnahmen ausgeweitet. Gleichzeitig wird in die Jahre gekommende Technik auf den neuesten Stand gebracht. Über diese Entwicklungen informieren wir Sie mit aktuellen Neuigkeiten auf unserer Seite Baustelle.
Pressung unter der Staatsstraße beim Leitungsbau (2024)